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Anlässlich der Alpkäsetaxation wird der Alpkäse der Mitglieder der Genossenschaft Urner Alpkäseproduzenten auf seine Qualitäts- und Geschmacksmerkmale geprüft. Unter der Leitung von Obmann Edwin Singer, Milchverband Luzern, werden jeweils rund 30 Partien Alpkäse nach genau festgelegten Kriterien (siehe unten) getestet. Dabei stellten die Experten fest, dass der Urner Alpkäse eine stets steigende Qualität aufweist.
Unser Bild: Gelungener Käse als Grund zur Freude (von links) Karl Muheim, Edwin Singer, Genossenschaftspräsident Martin Furrer, Hans Schuler und Geschäftsführer Franz Furrer. Im Unterschied zu Bergkäse, der im Talgebiet hergestellt wird, wird Milch für Alpkäse auf über 1300 M.ü.M. gemolken und verkäst. Erst im Lauf des Sommers wird der Alpkäse von den Produzentinnen und Produzenten der Genossenschaft Urner Alpkäseproduzenten ins zentrale Käselager in Attinghausen gebracht, wo der Käse liebevoll weiter gepflegt wird. An der Taxierung (unser Bild) wird der Käse beurteilt, er erhält eine Note, die im besten Fall 20 Punkte beträgt - der Stolz jeder Käserin und jedes Käsers. Der Käse misst zwischen 28 und 34 Zentimeter und ist zwischen 7 und 9 Zentimetern hoch. Sein Gewicht beträgt rund 6 bis 8 Kilogramm. Vollfetter Urner Alpkäse (spezial) hat mindestens 48,0 % Fett in der Trockenmasse und enthält maximal 37 % Wasser. Im Idealfall weist Urner Alpkäse ein gleichmässiges Äusseres mit verwachsener Narbe auf. Damit erhält er seine berühmte Lagerfähigkeit. |
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